PaperSurfing

PaperSurfing

 

PaperSurfing bringt Fremde durch Texte zusammen.

Beim PaperSurfing reden wir miteinander und nicht nur übereinander.

Das Gespräch zwichen 6 Teilnehmer|innen wird so moderiert, dass jeder zu Wort kommt und jeder gehört wird.

 

Zu PaperSurfing-Events (Surfs) wird öffentlich eingeladen. Die treibende Kraft hinter PaperSurfing ist Neugier und das Interesse, anderen zuzuhören und sich mit ihnen auszutauschen und die Überzeugung, dass ein respektvoller Austausch wichtig für ein freies, offenes Zusammenleben ist.

 

Miteinander zu sprechen kann klüger machen. Verschiedene Blickwinkel zu hören und ehrlich nachzuvollziehen, hilft Denkfehler zu entdecken, erweitert den Blick und fördert gegenseitige Achtung. Menschen sind unterschiedlich und ihre Einzelinteressen lassen sich niemals harmonisch ineinander auflösen, deshalb ist Pluralismus, der gleichwertige Umgang miteinander trotz großer Verschiedenheit die einzig mögliche Grundlage einer freien und friedlichen Gesellschaft. Im Grunde ein sehr nüchternes Konzept, das aus menschlichen Erfahrungen vieler Jahrhunderte gewonnen wurde. Wenn die Regeln nicht solche sind, dass jeder eine Chance hat, materiell und mit seiner persönlichen Lebensweise, dann geht es nicht gut aus. Kooperation unter Achtung der unterschiedlichen Interessen eines jeden statt Ausgrenzung. Also offen miteinander reden, immer wieder, mit Fremden und mit Freunden trotz und wegen aller Unterschiedlichkeit. PaperSurfing möchte gerne ein Teil davon sein.

 

papersurfing 6-chairs

Jede|r kann zu einem PaperSurfing-Event einladen. Sie|Er braucht nur einen Raum, ein Thema und einige Materialien, die es hier auf papersurfing.net zum Download gibt.

 

Ein Surf läuft etwa folgendermaßen ab:
  1. Jede|r Teilnehmer|in liest ihren | seinen Text zum Thema laut  vor.
  2. Der Text, der vorgelesen wird, ist einem wichtig, frei gewählt, von beliebiger Art und kann bis zu 400 Worte lang sein.
  3. Nach jedem Vorlesen wird 20 Minuten lang über den Text und über das, was bisher gesagt wurde, im Kreis gesprochen.
  4. Zwischendurch und in der Pause gibt es eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken, etwas, das von allen mitgebracht wurde.
  5. Ein PaperSurfing ist zu Ende, wenn der letzte Text vorgelesen und Teil des Gesprächs geworden ist.

 

An einem PaperSurfing teilnehmen ➔

 

Selber Gastgeber sein und zu einem PaperSurfing einladen ➔

PaperSurfing ist eine Produktion von Rudolf Giesselmann
und dem LISTENING PROJECT

Kontakt: post@seeit.de   und   +49 (0)1577 237 24 96

 

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